Narkokulturen sind nicht nur zu analysieren, sondern auch zu züchten.

Das heißt, dass es zunächst zu kritischen Analysen zu kommen hat – und zwar bezogen auf eine ubiquitäre Drogen- und Giftkultur, deren hervorzuhebende Eigenart in den Semantiken des Geheimnisses und der Macht besteht. Von der konkreten Analyse regionaler Drogenkulturen bis zu Analysen manipulativer Medienkulturen und darüberhinaus reicht diese Arbeit. Es wäre also an kulturellen Vergiftungszusammenhängen zu laborieren.

Der Gedanke einer Züchtung von Narkokulturen pointiert die Frage nach den Funktionen, die die analysierten und produzierten Texte und Kontexte aufweisen könnten. Weitere vorläufige Hypothesen hierzu finden sich unter dem Punkt alexipharmaka.